Music was my first love

1972

Mein Vater spielte jeden Heino Song auf der Gitarre. Mein großer Bruder Rolf setzte geschmackliche Eckpfeiler mit Smokie, Queen und Emerson Lake and Palmer. Der Mittlere Bruder, Jürgen, war damals schon entschwebt und hörte Leonhard Cohen. So weit war ich noch nicht.

1974

Immer schon war ich der Musik verfallen. Ohne jede Vorbildung hing ich in der Schule an den Lippen meines Musiklehrers, der sowohl "Die Moldau" von Smetana, als auch das "Star spangled Banner" von Hendrix in Woodstock als Beispiel für sinfonische Dichtung bemühte. Was für ein wunderbarer Einstieg.

1975

Meine Mutter kannte die Plattenverkäufern im Kaufhof persönlich und hatte dort, ungelogen, eine Flatrate für Schlagerplatten aus Venyl. Bettina Storm und "Er hat mich geliebt..." standen ganz hoch im Kurs.

1978

John Miles mit "Music" und das Electric Light Orchestra u.a. mit "Mr. Blue Sky" waren meine ersten, geschmacklichen Festlegungen. Schüchtern nahm ich manchmal in der Kellerbar die Gitarre von der Wand. Ich kam kaum über Em und "Horse with no name" hinaus.

1984

Später kamen Stephan Sulke und Klaus Hoffmann mit feiner Musik und ihren klugen Texten hinzu. Es sollte noch Jahre dauern, bis ich eines Abends den "Mann aus Russland " von Sulke mit einfachen Akkorden spielen würde.

1990

Ab hier verlor ich mich immer mehr in scheinbar schlichte, aber wenn man genau hin schaut, aufwändig arrangierte, Balladen und Songs von Sting, Rod Stewart, Meat Loaf und anderen.

1992

Am Rande eines Trainingslagers mit dem wunderbaren André Sallmann saß ich irgendwie eines Abends auf der Klavierbank neben James Last. Ich war voller musikalischer Absichten, aber hatte keine Ahnung. Kaum eine Handvoll Akkorde auf dem Klavier und der Gitarre. Und trotzdem ist an diesem Abend ein erster Song entstanden, der mich bis heute begleitet. Hansi hat mich ermutigt, die eigenen musikalischen Träume zu Ende zu denken.

2003

Mit der Hilfe von Matthias Sauer, Keyboarder und Doktor der Musik, habe ich mir ein kleines Studio eingerichtet. Gitarre, Technik, PA für Live, alles wurde jetzt "ordentlich".

2006

Ebenso wichtig, -und sehr direkt, war die Intervention von Bömmel Lückerath, von den Bläck Fööss, der nach einem frühen Live Auftritt auf Mallorca wörtlich zu mir sagte: "Singe kanns De, jetz zeige isch Dir, wat passeet, wann De der Lieder richtich lernst."

2010

Und das tat er, zusammen mit Hartmut, dem Bassisten der Fööss; und mit Frontmann Kafi Biermann. Um zu verstehen, auf welchem Niveau der singt, empfehle ich "Barcelona", mit der Kölner Opernsängerin. Kafi frage ich um Rat und manchmal ergeben sich gemeinsame Abende auf seiner Finca mit mehrstimmigem Gesang. 

2014

Bei Auftritten auf kleineren Festen, Clubhaus-Terassen und dem legendären "Dinner in White" in Idstein hab ich viel probiert und mein Repertoire weiterentwickelt.

2021

In der Corona-Zeit habe ich einige Gitarren Kurse gemacht und hartnäckig eigene Songs geschrieben.

2025

Nach einer sehr motivierenden Begegnung mit dem österreichischen Produzenten Reinhard Gabriel habe ich herausgefunden, wohin die Reise geht. Es wird ein Bühnenprogramm.

2026

Mein Bühnenprogramm steht: "Spielfluss".
Eine Kombination, wie ich finde, erstaunlicher Erkenntnisse, Erlebnisse und Begegnungen.

Unterwegs  

Die Mit den Bläck Föös auf meinem Geburtstag
Abschied vom DGV
Live Musik im Jugendcamp
in der Golf Indoor Halle
Mehrstimmig auf Mallorca
50 Jahre GC Schmitzhof